Antwort auf die Presseerklärung des Ellerauer Bürgermeisters

Der in etlichen Presseartikeln erweckte Eindruck, das Bürgermeister Thormählen sein berufliches Wohl mit der Wahl eines Verwaltungspartners verquickt hat und der in der Norderstedter Zeitung vom 8. November 2006 veröffentlichte Leserbrief „Ein Schelm wer Böses dabei denkt“ von Herrn Thomas Koch hat Bürgermeister Thormählen zu einer Presseerklärung veranlasst.

Torsten Thormählen
Bürgermeister der Gemeinde Ellerau

Dezernentenposten für Torsten Thormählen?

In verschiedenen Zeitungen wird darüber spekuliert, ob ich eine Stelle als Dezernent in der Norderstedter Stadtverwaltung angeboten bekommen habe. Diese Spekulationen werden mit der Entscheidung der Gemeinde Ellerau über eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Norderstedt in Verbindung gebracht indem mir unterstellt wird, ich hätte die Gemeinde Ellerau verschachert.

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Ich gehe davon aus, dass diese Gerüchte offensichtlich insbesondere von dem FDP Ortsvorsitzenden, Hans Bihl, gestreut und verbreitet werden, den ich bereits seit geraumer Zeit nicht mehr ernst nehme, weil er unfähig ist, eine sachliche Politik für Ellerau zu machen und stattdessen lieber mit Dreck wirft in der Hoffnung, dass schon irgendetwas hängen bleibt. Frei nach dem Motto „Was ich selber denk und tu‘, das trau ich auch dem Anderen zu“.

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Ellerau, den 17.11.2006

Stellungnahme zu dem mich betreffendem Teil der Presseerklärung des Ellerauer Bürgermeisters Herrn Thorsten Thormählen vom 17.11.2006

Bürgermeister Thormählen gehört offensichtlich zu denjenigen, die sich immer direkt angegriffen fühlen, wenn jemand eine andere Meinung vertritt. Für einen Bürgermeister reagiert er erstaunlich unprofessionell. Seine typische Antwort auf sachliche Kritik erschöpft sich nur in Polemik, kann er es nicht anders?

Einerseits behauptet Bürgermeister Thormählen, „zu keiner Zeit“ sei ihm ein Dezernentenposten von der Stadt Norderstedt angeboten worden, gleichzeitig gibt er zu, dass Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote ihm genau so einen Posten in Aussicht gestellt hat. Kann man ihn nach solch widersprüchlichen Aussagen noch ernst nehmen?

Die vom Bürgermeister mitverantwortete unnötige Geheimniskrämerei um die Auswahl eines Verwaltungspartners für Ellerau schaffte den idealen Nährboden für Spekulationen aller Art. Warum unterblieben eine rechtzeitige Bürgerbeteiligung und eine angemessene Offenheit? Unter den gegebenen Umständen hätte beides beizeiten für die notwendige Klarheit gesorgt. In Tangstedt konnte die Bevölkerung die Reihenfolge der Verhandlungspartner selbst festlegen und in Bilsen wurde eine Bürgerbefragung zu dem Thema Verwaltungspartnerschaft durchgeführt. Warum war das in Ellerau nicht möglich?

Autor: Hans Bihl (FDP Ortsvorsitzender)