Werner Urbanik gehört ab sofort der FDP Fraktion an

Gründe die zur Kündigung meiner CDU-Mitgliedschaft führten waren unter anderem die Ämterhäufung des CDU-Vorsitzenden die für mich als langjähriger Kommunalpolitiker, mit 10 Jahren Erfahrung als Gemeindevertreter und 4 Jahren als bürgerliches Mitglied in verschiedenen Ausschüssen, besonders unakzeptabel war.

Werner Urbanik

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Unakzeptabel waren auch die unsachgemäße und wenig flexible Argumentationen der CDU-Spitzenkandidatin. Das die Politik der CDU-Fraktion nur von dem Computer aus gestaltet werden sollte und nicht vor Ort und mit den Bürgern war für mich ebenso unakzeptabel wie ein regelmäßiges Treffen der Fraktionsspitze an jeden zweiten Montag ohne Informationsaustausch mit der „Rest“-Fraktion. Dieses Verfahren verhinderte wirksam meine Mitwirkung an der Gestaltung der politischen Ziele und deren Realisierung. Ein anders oder kritisches Denken war offenbar unerwünscht.
So wurde zum Beispiel die Geschäftsordnung der CDU-Fraktion, „ohne Wenn und Aber“ und ohne meine Beteiligung mit einer „demokratischen“ 2/3 Mehrheit beschlossen.

Unter solchen eigenwilligen, autoritären Bedingungen kann und will ich jedoch mein Mandat als Gemeindevertreter nicht ausüben. Ich kündigte daher meine CDU-Mitgliedschaft und verließ die CDU-Fraktion in der Ellerauer Gemeindevertretung.
Mein Mandat als Gemeindevertreter nehme ich jedoch weiterhin war.

Diesen Schritt bedaure ich, aber eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem CDU-Vorsitzenden und der CDU-Spitzenkandidatin war nicht mehr möglich. In Beiden habe ich mich getäuscht, und verstehe nun auch die Vorwürfe der Herren Rolf Schröder und Karl Maria Kwoll wesentlich besser.

Als Konsequenz habe ich um die Mitarbeit in der FDP-Fraktion nach gesucht und gehöre der Fraktion ab sofort an.

Autor: Werner Urbanik